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Издательский дом

Die bücher des Verlags „Astrachan“

Der Verlag  „Astrachan“ wurde auf Grund der autonomen Institution des Astrachaner Gebiets „Zentrum der  Informationskompetenz“ im Jahre 2008 gegründet. Das Hauptziel der Tätigkeit des Verlags ist Aufbewahrung des Geschichte- und Kulturerbes der Region Astrachan, das die Kunst, die Baudenkmäler, die Traditionen, das Leben und die Tätigkeit, die kulinarischen Leidenschaften von Astrachanern seit Jahrhunderten enthält.

 

image-03-06-14-03-25-2DAS BUCH «DER ASTRACHANER KREML»

Der Autor A. A. Kurapow

Die Broschüre „Astrachaner Kreml“ stellt einen historischen Exkurs für die Bauwerke eines der interessantesten Baudenkmäler Russlands – Astrachaner Kreml — dar.

Die Broschüre hat solche Informationseinheiten wie „Gründung des Russischen Astrachans“, „Die Hauptstadt des Astrachaner Khanats“, „das Herz der Gouvernementsstadt“, „der Astrachaner Kreml an der Grenze des 19.-20. Jahrhunderts“, „Astrachaner Kreml – die Geschichte und die Gegenwart“, was hilft, die lebendige Geschichte des Astrachaner Kremls in der historischen Perspektive zu betrachten. Der Autor erklärt ausführlich die Terminologie, die für die russische mittelalterliche Festungsbaukunst typisch ist, mit Rücksicht auf die nicht vorbereiteten Leser.

Der Astrachaner Kreml ist einzigartig. Zurzeit sind nur einige ähnliche Baudenkmäler des russischen Mittelalters in den russischen Städten erhalten geblieben. Im Laufe seiner Geschichte – mehr als 450 Jahre – demonstriert der Kreml die unübertroffene Kunst der russischen Städtebauer und symbolisiert die Macht des russischen Staates an den südöstlichen Grenzen.

Astrachaner Kreml ist heute als modernes Modell des Museums dargestellt, in dem sich die Geschichte unseres Landes und die eigenartige Chronik der Stadtentwicklung vereinigen. Die Bauten des Kremls sind in die touristischen Routen des aufschlussreichen, ökologischen, historischen Tourismus  aufgenommen und sind von Interesse für die Einwohner und Gäste der Stadt.

Die Broschüre ist der Struktur und der Konzeption nach  originell, weil beim ihrer Schaffen die noch nie für die Popularisierung verwendeten Quellen gebraucht wurden. Solche Präsentationsmaterialien sind zweifellos auf regionalem, allrussischem und internationalem Niveau nötig. 2013 wurde das Buch zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt.

 

pxUunUAQ9gcDAS BUCH «KULINARISCHE REISE IN DIE KASPISCHE HAUPTSTADT.  ASTRACHANER KÜCHE IN GESCHICHTEN UND BILDERN»

Redaktion von M. A. Sajzewa

Die Ausgabe stellt eine historisch-kulturelle Erforschung der urwüchsigen Küche der Region Astrachan dar. Das Reichtum und die Vielfalt der Küche sind durch die jahrhundertelange Geschichte der guten Nachbarschaft verschiedener Völker, die im Unteren Wolgagebiet wohnen, durch ihre Esskultur und Traditionen bedingt. Zugrunde des Buches liegen die einzigartigen Materialien aus dem Bücherbestand der „Astrachaner wissenschaftlichen Gebietsbibliothek namens N.K. Krupskaja“, die Angaben der wissenschaftlichen Forschungen von den Fachleuten der „Astrachaner Staatlichen Universität“, die wertvolle regionale Information, die von den Journalisten, Jägern und Fischern in den Astrachaner Dörfern gesammelt wurde.

Das Gewürze und der Zucker kamen zusammen mit den orientalischen Kaufleuten auf der Seidenstraße nach Russland gerade in die Region Astrachan. Während der tatarisch-mongolischen Zeiten arbeiteten hier die chinesischen Köche. Die Anwesenheit vieler Reisenden beeinflusste die Küche unserer Vorfahren: die Astrachaner nahmen Vieles aus der Kochkunst der Nachbarvölker, die an der Küste des Kaspischen Meers lebten.

Das Buch schlägt eine spannende Reise in die Kaspische Hauptstadt, die von den Erinnerungen der bekannten Reisenden des 17.-19. Jhs. A. Olearius, A. Jenkinson, A. Düma, Ja. Potozki und anderen, von der Erzählung über kulinarische Marken der Region, über populäre Gerichte der nationalen Küchen (die russische, tatarische, kasachische, armenische, kalmykische und andere Küche) begleitet wird.

Zum ersten Mal erscheint hier das Fachwort „Lowezkaja Küche“. Mit dem Wort „Lowez“ (Fänger) nannte man in Astrachan bis Mitte des 20. Jhs. die Menschen, die mit dem Fischfang lebten, im Gegensatz zu den Fischhändler, die man „Rybak“ (Fischer) nannte. Zum ersten Mal sind die Rezepte dieser Küche in Form der Meister-Klassen von den bekannten und geachteten Menschen der Region dargestellt, darunter ist der Gouverneur des Astrachaner Gebiets Alexandr Alexandrowitsch Zhilkin, der aus Fischfängerfamilie stammt, die die Familienrezepte sorgsam bewahrt.

Die Autoren des Buches vergessen nicht, dass das Astrachaner Gebiet auch die reiche Jagdregion ist, die jährlich viele sowohl russische als auch ausländische Jäger anlockt. Im Inhalt  gibt es die Abteilung „Wildbret Astrachaner Art“, wo besondere Zubereitungsweisen des Wildbrets zu finden sind.

Das Buch ist mit vielen Illustrationen geschmückt, die das Schaffen der Astrachaner Fotografen, die Abbildungen der Gemälde aus der Astrachaner Gemäldegalerie namens P.M. Dogadin, die alten Fotos aus den Privatsammlungen usw. darstellen. In diesem Buch sind auch die Lesezeichen mit den Rezepten und die Filme mit den Meister-Klassen auf DVD dargestellt.

Die Ausgabe wurde ins Englische, Französische und Deutsche übersetzt und in einigen Bücherausstellungen vorgestellt:

VIII. Internationale touristische Ausstellung „Inturmarket“ (März 2013);

VI. Salon des russischen Buches in Frankreich (Oktober 2012);

25. Moskauer internationale Büchermesse (September 2012) und in vielen anderen.

Das Essen ist die Visitenkarte des Volkes. Astrachan, das sich als touristische Hauptstadt des Wolgagebiets vorstellt, strebt sich selbst allseitig zu präsentieren, das bedeutet, dass dieses Buch den Menschen, die im Touristenservice arbeiten und die kulinarischen Toure organisieren, hilft. Dieses Buch ist für weite Kreise der Bevölkerung bestimmt, es ist verständlich und hat außer praktischem Ziel auch das Ziel, Interesse zur reichen Geschichte und Kultur der in Russland lebenden Völker zu erwecken.

 

оссе-8-850x850 обложкаDAS BUCH VON WOLF BAUER 

«KARL. I. OSSE. EIN DEUTSCHER APOTHEKER IM ZARISTISCHEN RUSSLAND»

Übersetzung aus dem Deutschen

Die Ausgabe „Karl Iwanowitsch Osse“ ist das vom Deutschen übersetzte Buch von Wolf Bauer, das dem im 19. Jahrhundert in Astrachan wohnenden Apotheker deutscher Herkunft Karl Osse gewidmet wurde. Sein Leben und seine Tätigkeit ist ein Beispiel des Fleißes, der Selbstlosigkeit, des Patriotismus und der Treue seiner bürgerlichen und menschlichen Pflicht. Zum Ehren von Karl Osse ist auch heute eine der Apotheken der Stadt genannt.

Der Autor des Buches hat aktiv die Information über das Leben und die Arbeit von K.I. Osse in Astrachan gesucht und das im 19. Jahrhundert gebaute Gebäude gefunden, wo früher die Apotheke von K.I.Osse gelegen hatte. Er hat die historischen Dokumente erforscht, das Museum für Medizin besucht, wo die der Tätigkeit des deutschen Apothekers in Astrachan gewidmeten Materiellen dargestellt sind. W. Bauer behauptet, dass das Studium der Dokumente vom Staatlichen Archiv des Astrachaner Gebiets die besten Resultate gebracht hat. Herr  Bauer erzählt von seinem Landsmann, seiner Familie und seinen Nachkommen spannend und respektvoll, er berichtet, was dieser Mann für die Astrachaner und die Entwicklung der Apotheken in der Astrachaner Region und in der russischen Pharmazeutik gemacht hat.

Zum Ehren von seinem Helden und um seine humane Tätigkeit fortzusetzen gründete  W. Bauer karitative Gemeinschaft namens Karl Iwanowitsch Osse.

Es ist auch bemerkenswert, dass im Anfangsartikel des Buches die Freundin der Familie des Autors N. B. Dshanalieva, die mit ihm lange Zeit als Dolmetscherin gearbeitet hat, über ihn erzählt. Das Buch wurde ins Russische von der Dozentin des Lehrstuhls für die deutsche Philologie der Astrachaner Staatlichen Universität E.S. Iwanowa übersetzt.  Bei der Vorbereitung der russischen Ausgabe des Buches „Karl Iwanowitsch Osse“ wurden  die Illustrationen erneuert und die Fotos von Wolga-Delta hinzugefügt.

 

кремли россии.астрахань на русском и англ. языке обложкаDAS BUCH «DIE KREML RUSSLANDS. ASTRACHAN»

in russischer und englischer Sprachen

In der Reihe „Die Kreml von Russland“ sind die historischen Schicksäle von drei russischen Städten – Astrachan, Pskow und Uglitsch beschrieben. Sie sind in verschiedener Zeit entstanden, liegen in verschiedenen geographischen Räumen, hatten verschiedene (Traditionen der Wetsche-Republik, Teilfürstentum) und gemeinsame Leitungssysteme (während der Moskauer, imperialen und sowjetischen Perioden).

Dieses Buch ist das Resultat der Forschung der Kremlaufgaben in der Vereinbarung des kulturellen Raums von Russland, der Kräftigung des Generationengedächtnisses als Faktor der ständigen Gesellschaftsentwicklung, Wiederherstellung und Bereicherung „der Stadtgestalt“ mit ihrem eigenen, einzigartigen Charakter im Kontext der historischen Evolution Russlands.

Die russischen Kreml sind nicht nur Gefechtsfestungen, sondern auch einzigartige Bauensembles mit den Kirchen, Kammern, Verwaltungs-und Militärgebäuden. Sie bezauberten mit ihrer Schönheit viele Generationen von Russen und Ausländern, die diese hervorragenden Gestalten in ihren Büchern, auf den Stichen, Bildern und in den Filmen darstellten. Die in der Zeit erhalten gebliebenen Kremlensembles sind brüchig, fordern schonendes Verhältnis von den Zeitgenossen und die Nachkommen, die ihren Wert richtig einschätzen können. Jede Geschichte von dem Kreml ist ein historischer Bestandteil der Bildung vom russischen Staat.

Die Bilder und Materialien sind von den Autorenkollektiv aus dem Bestand der staatlichen Gebietsinstitution der Kultur „Astrachaner staatliches vereintes geschichtlich-architektonisches Museum“ und aus dem  staatlichen Archiv des Astrachaner Gebiets genommen. Es sind auch die alten Fotos aus den Privatsammlungen von G.G. Karnauchova, S.G. Lwow, A.S. Markov, I.B. Sokolov und die modernen Fotos von W.S. Tjukaev, W.W. Scharov, die Graphik von W. N. Juschin benutzt.

Das Buch „Die Kreml von Russland. Pskow. Uglitsch. Astrachan“  wurde für die Vorzeigung dem Komitee des Welterbes UNESCO für den Entschluss über die Einnahme dieser Kreml auf die Liste des Welterbes UNESCO vorbereitet.

Das Buch wurde in die englische Sprache übersetzt, das lässt die Leserschaft wesentlich erweitern und mehr über die russische Baukultur erfahren.

Die Idee und die Begleitung des Projektes : I.I. Makowezkij – Präsident des Nationalkomitees Russlands  IKOMOS, Vorsitzende des russischen  Komitees des Welterbes bei der Kommission der Russischen Föderation von UNESCO, Leiter des Lehrstuhls UNESCO nach der Aufbewahrung der städtebaulichen und baukünstlichen Denkmäler, das handelnde Mitglied  der Akademie des baukünstlichen Erbes (Moskau), Professor.

 

крепость4-850x850 обложкаDIE FESTUNG. REISE IN DIE KASPISCHE HAUPTSTADT.

Autoren: E.G. Timofejewa, D.W. Wassiljew, G.G. Karnauchowa, S.W. Lebedew, A.W. Syzranow.

Rezensenten: Prof., Dr. der Geschichtswissenschaften W.W. Kerov, Moskau; Dr. med. S.G. L´wow, Ratsmitglied der Astrachaner Abteilung WOOPIiK, Heimatforscher, Autor von zahlreichen Veröffentlichungen über die Geschichte Astrachans und des Astrachaner Gouvernements, Astrachan; A.G. Scheweljow, Mitglied des Journalistenverbandes Russlands, Verbandsmitglied der Fotokünstler Russlands, Astrachan.

 

Die Ausgabe stellt eine Forschung historischer Mission des Astrachaner Kremls dar. Das Buch „Die Festung“ ist eine Rückbesinnung auf die Anfänge der russischen Kultur an der Unteren Wolga. Zur entscheidenden Periode des Entstehens der russischen Staatlichkeit war die staatliche Verwaltung eines riesigen Territoriums — von Samara bis zum Kaukasus —  gerade in Astrachan organisiert. Das Buch ermöglicht, die Quellen dieses eigentümlichen „energetischen Zentrums“ an den südlichen Grenzen Russlands zu verstehen.

Der Astrachaner Kreml war die Festung, die zum Vaterhaus für viele Bahnbrecher wurde, die den Grundstein zu Anfängen moderner Kultur an der Unteren Wolga gelegt haben. Der Kreml tritt vor dem Leser auch in anderen Funktionsformen auf – als administratives und geistiges Zentrum und als Museum, den ganzen Prozess der Entstehung und Entwicklung der multinationalen und Mehrkonfessionskultur im Wolga-Delta widerspiegelnd.

Die Autoren des Buches haben den Versuch eines begrifflichen Blickes auf die Geschichte der Festung unternommen, dabei strebten sie nach dem Schaffen eines verallgemeinerten Werkes der Problematik und Chronologie nach. Es lässt zu, den Kreml insgesamt vieler Faktoren vorzustellen, die seine Evolution lange Zeit hindurch bestimmt haben.

Das Buch ist auf alle für Geschichts- und Kulturerbe Astrachans interessierten Leser eingestellt. Um Russland zu verstehen, muss man es „vor Ort erleben“. Die Autoren schlagen dem Leser vor, bewundernswerte Geschichte des Kremls aufmerksam anzublicken und ihre eigenartigen und eigentümlichen Züge kennen zu lernen.

 

путешествие-в-каспийскую-столицу-2-850x850 обложка«HISTORISCHE REISE IN DIE KASPISCHE HAUPTSTADT. NOTIZEN EINES ASTRACHANER HEIMATFORSCHERS»

Der Autor A.S. Markow

Das Buch von A. Markow beweist, dass der Astrachaner Boden eine wahre Fundgrube geschichtlicher Quellen seit der Vorzeit bewahrt. Der Autor stellt neue archäologische Entdeckungen als Tagebuchaufzeichnungen dar. Mit Hilfe von Archivmaterialien, Tagebüchern und Privatbriefen erzählt der Autor fesselnd über prägende Ereignisse aus der Geschichte Astrachans und über seine Treffen mit namhaften Astrachanern.

In die Grundausgabe wurde das Kapitel „Vor hundert Jahren“ aufgenommen. Es enthält Berichte aus der gleichnamigen Rubrik, die monatlich in der Zeitung „Astrachaner Nachrichten“ veröffentlicht wurden. Das Kapitel „Vor hundert Jahren“ beschreibt Ereignisse aus den Jahren 1904-1905, die verschiedenen Archivquellen, vor allem Zeitungsartikeln, entnommen worden waren.  Dieses Buch ist bestimmt für einen breiten Kreis der Leser, die sich für die Geschichte Astrachans und der Heimatkultur interessieren.

 

хлебников обложкаASTRACHAN VON VELIMIR CHLEBNIKOV

Der Autor A.A.Mamajew

Das Buch wurde 2007 in der Reihe «Astrachaner Gouvernementsbibliothek» herausgegeben. Den Kern des Buches bildet der biographische Aspekt: Astrachan von Velimir Chlebnikow, das in verschiedenen Erscheinungsformen auftritt: es ist „Stadt der Vorfahren“ des Dichters, Quelle einer ganzen Reihe von Gestalten und Motiven seiner Werke und auch eine selbständige künstlerische Gestalt. „Astrachan ist einer der Schlüssel zu Chlebnikov“, — schrieb D.P. Swjatopolk-Mirskij. Es hat in bedeutendem Maße seine poetische Vision formiert. Mit seinen Werken „Chadshi-Tarchan“, „Astrachaner Dshiokonda“, „Essir“ und anderen hat Chlebnikov die Stadt Astrachan in Geografie der Weltliteratur eingeführt. Die Struktur des Buches schließt drei Hauptabschnitte ein. Der erste Abschnitt „Astrachan von Velimir Chlebnikov“ enthält den Stoff, der mit der Geschichte der Familie Chlebnikov und mit den Astrachaner Seiten des Lebens und des Schaffens vom Dichter verbunden ist.

Der zweite Abschnitt „Das Haus von Velimir Chlebnikov in Astrachan“ erzählt über die Geschichte der Gründung des Museums, Entwicklung seiner Konzeption und Exposition, über „die Spender“ des Museums und über seine heutige Tätigkeit. Die Form der Fernexkursion ermöglicht, sich mit den Expositionen der Gedenkstätte und der Ausstellungsräume des Museums bekannt zu machen. Der dritte Abschnitt des Buches umfasst wissenschaftliche Arbeiten und „Reisebemerkungen“. Die Artikel von A.A.Mamajew: „Astrachan «Das Dreieck von Christus, Buddha und Mohammed», „Durch Rembo zu Chlebnikov“  demonstrieren die Vielfältigkeit der möglichen Forschungsrichtungen des schöpferischen Erbes von V.Chlebnikov.

Die Ausgabe ist auf den Massenleser ausgerichtet. Sie enthält einzigartiges illustratives Material aus der Familiensammlung Chlebnikovs, einschließlich der Werke des Malers aus Elista Stepan Botijew. Ein Einzelkapitel des Buches ist der Geschichte der Gründung und der Exposition des Velimir Chlebnikov-Museums gewidmet, welches zum einzigartigen Herd der russischen Kultur wurde. In Astrachan, der Heimatstadt des Dichters, wird große Aufmerksamkeit seinem Schaffen geschenkt: neben der Gründung des Chlebnikov-Museums wurde hier der Velimir-Chlebnikow-Literaturpreis gestiftet.

 

астрахань-1-850x850 дельтовые города большая. обложкаDAS BUCH «DELTA-STÄDTE DER WELT. ASTRACHAN»

in russischer und englischer Sprachen

Radaktion von N.I. Kulikowa (Toropizyna), S. N. Kusnezowa. E. N. Shurawljewa

Die Erforscher schreiben die Deltastädte der Wiege der Zivilisation zu. Die Deltastädte, die auf den Kreuzungen der Wirtschafts-, Handels- und Kulturstraßen der Welt liegen, bewahren die Geheimnisse der jahrhundertelangen Geschichte der Länder. Die Ausgabe des Buches „Astrachan“ öffnete das große internationale verlegerisch-kulturwissenschaftliche Projekt – die Schriftenreihe „Deltastädte der Welt“. Das zum 450-jährigen Jubiläum geschaffene Buch ist das Ergebnis der Arbeit des Autorenkollektivs (die führenden Heimatkundler, Kulturologen, Historiker, Geopolitiker) unter der Leitung vom Astrachaner Schriftsteller Jurij Nikitin. Das Buch beinhaltet fünf Abteilungen: „Geschichte“, „Ethnie“, „Kultur“, „Natur“, „Geopolitik“, hat Übersetzung ins Englische.

Im Buch wurde zum ersten Mal ein Versuch gemacht, das Sozial- und Naturphänomen von Astrachan, von der Deltastadt des großen Nationalflusses Wolga, zu erforschen.  Das ist die Stadt, mit der viele wichtige historische Ereignisse verbunden sind, solche wie Entstehung der Russischen Herrschaft im Unteren Wolgagebiet, die Errichtung des Kremls aus Stein und der Vorposten, der Aufstand von Stepan Rasin. Der holländische Reisende Jan Struys, der im Sommer 1669 die Reise die Wolga entlang machte, beschrieb die Geschichte, wie Stenka Rasin die persische Prinzessin in die Wolga warf.

Die Autoren zeigen die wichtige Rolle Astrachans und der Astrachaner Gouverneurs in der russischen Geschichte, erforschen die natürlichen, kulturellen, ethnopolitischen Besonderheiten der Region ausführlich, erzählen über die Entwicklung der Städtebau in Astrachan, über die einzigartige Natur der Region und über die Kultur der Völker, die hier leben. Große Aufmerksamkeit  wird der Modernisierung der Stadt, dem Werden Astrachans zum großen geschäftlichen, touristischen und kulturellen Zentrum, zum südlichen Vorposten Russland, geschenkt. Die Einzelskizzen sind den hervorragenden Künstlern und Literaten, die mit ihren schöpferischen Leistungen die Heimatstadt berühmt machten, gewidmet: Wassilij Tredjakowskij, Boris Kustodiew, Welimir Hlebnikow, Nadeshda Papajan, Walerija Barsowa, Maria Maksakowa, Tamara Milaschkina.

Die Erzählung ist mit den Illustrationen aus der Sammlung des Astrachaner vereinigten geschichtlich-architektonischen Museums, aus der Gemäldegalerie namens P.M. Dogadin, aus der wissenschaftlichen Gebietsbibliothek namens N.K. Krupskaja ergänzt.  Zur Buchausstattung trugen die bekannten Fotografen German Gorodnitschij, Wladimir Tjukaew, Witalij Lojanitsch und andere bei, die die Astrachaner Marken, die Panorama-Aufnahmen der Stadt und der Umgebung, die Architektur Astrachans in ihrer historischen Rückschau usw. vorstellten.

Großen Eindruck machen die Fotos von seltenen Büchern und Ausstellungsgegenständen aus der Sammlung „Gold der Sarmaten“ und das bekannte Grabtuch von Marina Mnischek.  Die Illustrationen der seltenen Gravüren, die Astrachan in verschiedenen Jahrhunderten darstellen, sind vom Bundestagsabgeordneten Doktor Wolf Bauer zur Verfügung gestellt. Das Buch „Astrachan“ dient als Visitenkarte der alten Stadt mit der interessanten Geschichte und mit dem reichen Potential. 2013 wurde das Buch in der englischen Sprache neu herausgegeben, die Fotoillustrationen wurden erneuert. Außerdem wurde das Kapitel „XXI. Jahrhundert“ mit den neuen Informationen, Ereignissen, die nach der letzten Ausgabe passierten, ergänzt.

 

старинные-открытки-1-850x850 обложкаASTRACHAN AUF ALTEN POSTKARTEN

A.S. Markow, S.G. L´wow

Das ist die zweite (durchgesehene und ergänzte) Auflage des Album-Buches von Alexander Markow und Sergej L´wow  „Astrachan auf alten Postkarten“. Die erste wurde 1999 herausgegeben und stellt heute eine bibliographische Seltenheit dar.

Die Autoren erzählen hinreißend über Astrachan Ende des XIX. — Anfang des XX. Jahrhunderts; dabei begleiten sie ihre Erzählung mit sehr reichem illustrativem Material — russischen Postkarten. Das Album enthält Kurzerzählungen über einige Straßen, einzelne Gebäude und Kirchen Astrachans. Neue Kapitel erzählen über die Geschichte des Bahnhofes, des Nobel-Städtchens und des Kurortes „Tinaki“. Besondere Beachtung finden die Seiten, die der Beschreibung des Bürgerkrieges in Astrachan 1918 gewidmet sind.

Das Album ist von Interesse sowohl für Freunde der einheimischen Geschichte als auch für alle Postkartensammler.

 

паллас обложкаDAS BUCH VON P. S. PALLAS

«BEMERKUNGEN AUF EINER REISE IN DIE SÜDLICHEN STATTHALTERSCHAFTEN DES RUSSISCHEN REICHS IN DEN JAHREN 1793 UND 1794» I. BAND

Übersetzung aus dem Deutschen

Das Buch des berühmten Wissenschaftler und Enzyklopädisten Peter Simon Pallas „Bemerkungen auf einer Reise in die südlichen Statthalterschaften des russischen Reichs in den Jahren 1793 und 1794“ wurde in Rahmen des heimatkundlichen Projektes „Die Astrachaner Gouvernementsbibliothek“ herausgegeben. Momentan wird es zu der Wiederausgabe mit den neuen Illustrationen der modernen Realien des Astrachaner Gebiets vorbereitet.

Dieses einzigartige Buch ist die originelle Übersetzung der 235 Seiten des Leipziger Originals der Forschungen von Pallas, die 1799 nach seiner Reise durch Russland herausgegeben wurden. Peter Simon Pallas war der deutsche Professor der natürlichen Geschichte, der handelnde Akademiker der Russischen Akademie der Wissenschaften und der Freien Wirtschaftsgemeinschaft und wurde nach Russland von der Kaiserin Katharina der Zweiten eingeladen. Gemäß dem Erlass der Kaiserin unternahm Pallas eine Reise durch den Kaukasus und nebenkaspische Gegenden und schuf als einer der ersten die Beschreibung der Natur und der wirtschaftlichen Tätigkeit der ansässigen Bewohner und Nomadenvölker. Der Text seiner Bemerkungen enthält das wichtige tatsächliche und empirische Material, das die Vorstellungen über Russland  Ende des  18 Jahrhunderts wesentlich erweitert.

Zum ersten Mal wurden die Tier-und Pflanzenwelt des Gebiets, die Denkmäler der Natur, das Klima, die Hydrologie im Komplex erforscht, die wichtigsten Völkerkulturen der Region – Nogaier, Kalmyken, Perser, Astrachaner Kosaken — wurden charakterisiert.  Die Exaktheit seiner Beschreibungsmethode lässt den 200-jährigen Zustand der Landschaft mit dem modernen Zustand vergleichen. Es ist wichtig, dass die Forschungsmaterielle des Wissenschaftlers ihre Bedeutung bis heute erhalten haben, denn sie bereichern dank der Sorgfalt des Autors unsere Vorstellungen über die natürlichen, klimatischen, sozialen und ökonomischen Retrospektiven der Astrachaner Region und lassen mit der Rücksicht auf den heutigen Zustand die Tendenzen der ökologischen, sozialen und ökonomischen Entwicklung der Region vorhersagen.

Die Übersetzung ist mit den ausführlichen Erläuterungen ergänzt, die den Text des deutschen Reisenden des 18. Jahrhunderts zu den modernen Vorstellungen über die Untere Wolga und die Astrachaner Region adaptieren helfen. Der Übersetzer zieht die Aufmerksamkeit der Leser zu den wunderbaren Beschreibungskontexten des Wissenschaftlers heran, der dank seinem wissbegierigen Geist die Besonderheiten der einzigartigen Natur des Astrachaner Gebiets  sehen, einschätzen und für die Nachkommen erhalten konnte. Die Biologen haben auch einen wesentlichen Beitrag gemacht und Glossar mit lateinischen Tier-und Pflanzennamen geschaffen und die Historiker haben die alten historischen Realien ausführlich kommentiert.

Einen besonderen Platz in dieser Reihe nehmen die modernen Naturforscher, die die von Pallas beschriebenen Gegenden nach 200 Jahren besucht haben. 2013 in Rahmen der Vorbereitung der Widerausgabe des Buches im Astrachaner Gebiet fand die Expedition „Aus dem Fuße von Peter Simon Pallas folgend“ statt, die von der Zeitschrift  National Geographic vorbereitet wurde. Der wissenschaftliche Redakteur der Zeitschrift Andrej Shurawljov und Fotograf Eugenij Polonski haben den 1300km langen Weg von Pallas durch das Astrachaner Gebiet wiederholt. Das Ergebnis dieser Reise sind die Artikel über den Durchgang der Pallas-Route in unserer Zeit.

Die Wiederausgabe des Buches wird mit den einzigartigen Fotos der Tier-und Pflanzenwelt der Astrachaner Region erweitert, dank den der moderne Leser alles, was Pallas vor 220 Jahren beschrieben hat, mit eigenen Augen sehen kann

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